Von 40 auf 0 km/h … oder wie man ein Rennrad zerstört

Heute früh wollte ich nur eine kleine Runde mit dem Rennrad fahren.
Anfangs war es eine echt gute Runde bei tollen Wetter.

Bis ich auf dem Rückweg über eine Kreuzung wollte.
Ich kam die Landstraße von Ahsen nach Datteln auf dem Radweg rechts am Straßenrand.
Die Ampel am Ortseingang war rot und ich ließ rollen, als die Ampel wieder auf grün schaltete habe ich wieder beschleunigt, in dem Moment überholte mich ein blaugrauer Fort Escort… soweit erstmal nicht schlimm.
Nur dass dieser an der Ampel recht plötzlich nach rechts abbog, natürlich ohne dran zu denken dann er gerade einen recht zügig fahrenden Rennradfahrer überholt hat, natürlich auch ohne zu schauen, ob rechts auf dem Radweg ein Fahrrad fährt welches erstmal vorfahrt hätte.
Was soll ich sagen, ich hatte die Bremshebel gerade gezogen als es auch schon knallte.

Ich bin voll in die Beifahrertür geknallt, und über den Kotflügel geflogen.

Ich auf dem Boden, das Rennrad ein Stück abseits als ein Haufen Matsche.
Zum Glück habe ich mir nichts wirklich schlimmes getan.

Ich habe nachdem ich mich aufgerappelt habe direkt erstmal die Polizei angerufen welche gleich mit einem Krankenwagen kam.
In der Zwischenzeit hatte ich das Glück, dass ein Sanitäter der Recklinghäuser Feuerwehr vorbei kam und mich sofort Untersuchte und die ersten Wunden versorgte bis der Krankenwagen eintraf.
Leider habe ich bei dem ganzen vergessen mich auch bei diesem Ersthelfer zu bedanken glaube ich…

Ich habe von dem Autofahrer nur gehört, dass er mich nicht gesehen hätte, von seiner Unterhaltung mit der Polizei habe ich nichts mitbekommen.

Für mich ging es dann erstmal ins Krankenhaus, dort wurde ich dann gründlich Untersucht und ein CT gemacht.
Wie gesagt, Glück im Unglück, nichts wirklich Ernsthaftes, ein paar Prellungen und Abschürfungen.
Meine Frau konnte mich dann direkt wieder mit nach Hause nehmen.

Später bin ich dann losgefahren um mein Rennrad bei der Polizei in Datteln abzuholen, und wie sollte es anders sein an so einem Tag, es fing an zu schütten wie aus Eimern.
Ich kann dann pitsch nass bei der Polizei an um mein Rad und den Polizeibericht abzuholen.

Alles andere soll jetzt mein Anwalt klären.

Ich bin nur gespannt wie der Wert von so einem alten Klassiker an Rennrad gehandelt wird.

 

Hier mal die letzten Meter der Tour aus der GPS Aufzeichnung (anmerk. nachträglich eingefügt), und der Beweis, dass es bis dahin eine gute Runde war (auf allen drei Segmenten die auf der Strecke sind persönliche Bestzeit)

Ein Gedanke zu „Von 40 auf 0 km/h … oder wie man ein Rennrad zerstört

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