Über Ahsen rasen… erste Ausfahrt mit dem SingleSpeed

Vor einiger Zeit hatte ich mein altes Rennrad zum SingleSpeed umgebaut.
Der Umbau war in dem Fall eigentlich sehr leicht und schnell erledigt. Da das hintere Laufrad noch eine Schraubkassette hatte, musste diese nur runter und dafür das Freilaufritzel drauf.
Ich habe jetzt hier die Übersetzung 53/18, ist schon net übel, wobei ich zum Teil noch über eine 53/16 nachdenke.
Wobei das schon etwas häftig wäre, denn bei 90 Pedalumdrehungen die Minute macht man mit den zwei Zähnen am Hinterrad weniger einen Sprung von 34 auf 37km/h. Das hört sich erstmal nicht viel an, aber am Berg oder bei Gegenwind merkt man dass schon deutlich.
Das einzige was ich jetzt noch ändern muss ist, dass das zweite Kettenblatt vorne weg muss. Das konnte ich beim Umbau nicht machen, da die Kettenblattschrauben zu lang waren und ich erstmal kürzere für SingleSpeed kaufen musste. Aber diesen letzten Schritt werde ich dann die Tage machen.
Auch das alte Laufrad für vorn werde ich mal zum Tobit von der Radbu.de in Dortmund geben. Das hat leider mal einen derben Höhenschlag erlitten, ich hoffe dass er das wieder hin bekommt.
Denn die Original Laufräder sind noch aus den 70ern, aber gute Campagnolo Record, und sowas hat man doch gerne am Rad.

Auf jeden Fall hat die erste Runde richtig Spaß gemacht.
Ich habe eine Strecke gewählt, die für unsere Verhältnisse schon ein paar Hügel hat die sich recht lang hochziehen, dafür aber wenig Stadtverkehr.
Es ging über B235 aus Castrop raus Richtung Datteln, dann links hoch über Oer-Erkenschwick zur Haardt. Die Haardt entlang nach Ahsen und über Datteln zurück.
Insgesamt waren dass dann 29,5km mit einem Schnitt von 26,1km/h… ja war jetzt von der Geschwindigkeit nicht der burner, aber der Ampelverkehr hat da einiges gekostet und ich war schon lange nicht mehr mit dem Renner unterwegs…kommt also noch.
Ich hatte erst überlegt, ob ich dem Rad noch einen Tacho spendiere, aber das werde ich lassen. Ich hatte schon zu meinen aktiven Zeiten den Tacho abmontiert und die Strecke per GPS aufgezeichnet um später zu gucken, wie die Runde war. Unterwegs will ich mir nicht so so einem kleinen Display sagen lassen, ob ich zu schnell oder zu langsam bin, ich will einfach fahren und Spaß haben. Dank meiner Uhr brauche ich jetzt nicht einmal das Garmin mitnehmen, sondern lasse die Uhr die Strecke aufzeichnen, und bei bedarf kann ich da auch sehen, wie weit ich schon gefahren bin, wie lange ich unterwegs bis etc. Das reicht mir vollkommen.

Hier mal die Strecke.
Hierfür habe ich mal ein neues PlugIn für WordPress geladen um Strecken auf dem Blog besser zeigen zu können und nicht auf externe Dienste wie gpsies.com oder so zurückgreifen zu müssen.
Das PlugIn nennt sich WP GPX Maps und ist schön einfach gehalten, bietet aber bei Bedarf einige Optionen um das angezeigte anzupassen.

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