Mit dem Lasti auf großer Fahrt

Heute war endlich mal schönes Wetter, dass musste gleich genutzt werden.
Also Junior geschnappt und das Lasti aus dem Schuppen geholt. Geplant war eine Radtour durch das südliche Münsterland in Verbindung mit vier Geocache.Um 10.30 Uhr war Junior angeschnallt und ich saß auf im Sattel, es ging über Datteln nach Olfen, wo unser erste Ziel war.
Der Cache war auf einem Privatgrundstück. Dass wusste ich im Voraus, da es schon im Listig stand, auch dass der Besitzer es erlaubt hat und alle Anwohner eingeweiht sind.
Den Cache selber haben wir recht schnell entdeckt, und kaum waren wir am Cache, da wurden wir schon über einen Gartenzaun beobachtet. Es stellte sich schnell heraus, dass es der Besitzer des Caches ist.
Wir hatten uns dann noch eine Weile über Geocaching unterhalten und gegenseitig Tipps für lohnende Caches gegeben während Junior mit seinen beiden Kindern fangen spielte.
Wir mussten dann aber auch wieder weiter, und die Familie wollte noch Grillen.
Dann führte uns der Weg überwiegend über gute Feldwege und durch das kleine Dorf Seppenrade weiter durch Lüdinghausen. Kurz hinter der Stadt führte uns das GPS an den Rand eines kleines Waldes. Wir suchten hier schon einige Zeit während ich nebenbei noch mit meiner Frau per WhatsApp schrieb. Ich war kurz davor hier abzubrechen, als Junior mit der Dose in der Hand hinter ein paar Bäumen her kam. Ich war schon sehr überrascht und Junior stolz wie Oskar.
An der Stelle setzten wir und dann in der Mittagssonne ins Gras und machten erstmal Pause und verpflegten uns etwas.
Dann ging es aber weiter, der Weg führte uns an der Grenze von Nordkirchen vorbei in ein größeres Waldstück welches etwas nördlich liegt.
Hier war zwar kein Wind mehr, denn ich kämpfte seit Olfen fast nur mit Gegenwind, dafür war der Weg nicht gerade optimal zum Radfahren, und wir kamen nur im ersten Gang langsam voran.
Den Cache haben wir dann wieder recht schnell gefunden, er war als Vogelhaus getarnt, nicht originell da schon oft gesehen, aber immer noch besser als eine einfache Dose unter Ästen.
Mittlerweile war es Nachmittag und es ging zum Glück langsam Richtung Heimat. Bis hier hatte ich etwas über 40km in den Beinen, und beim Lastenrad merkt man die schon ganz gut.
Der Letzte Cache lag dann glücklicher Weise auf dem direkten Heimweg kurz hinter Südkirchen.
Gefunden war er auch wieder recht schnell.
Nachdem ich im Logbuch stand habe ich mir noch eine Waffel gegönnt und schon waren wir auf dem direkten Weg nach Hause.
Allerdings zeigte das Display eine Reststrecke von genau 25km… uff
Auf den letzten 6km sind dann noch zwei Kanalbrücken über die wir mussten, die fühlten sich für mich in dem Augenblick mit dem Rad an wie die Alpen.
Zuhause hatten wir dann 77km auf dem Tacho und meine Beine waren schon etwas Pudding muss ich gestehen.
Trotzdem war die Tour super schön, die Caches haben sich gelohnt und wir konnten zwei weitere Travelbugs mitnehmen.
Die Tage muss ich mich mal drum kümmern die Travelbugs die ich mit mir rumschleppe mal wieder weiter reisen zu lassen.

Hier noch ein paar Bilder von Unterwegs und die Stecke die wir gefahren sind.

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