Ich werde professioneller Nerd!

Oder anders gesagt, im Januar beginnt meine Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration.
Ehrlich, der Beruf ist schon sehr …nerdig… , aber ich freue mich drauf und ich meine es passt irgendwie (sonst hätte ich es auch nicht gewählt)

Wie ich zu der Idee kam Fachinformatiker zu werden?
Schon im Januar während meiner Reha im medicos auf Schalke war klar, dass es beruflich nicht so weiter gehen kann, eigentlich war es mir schon vorher klar, aber ab dort wurde es durch das arbeitsmedizinische Gutachten amtlich.

Mit dem Gutachten ging es dann zur Rehaberaterin der IKK die mir half den Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben bei der Rentenkasse Westfalen zu stellen.
Ich bin froh, dass das mit Hilfe der IKK gemacht wurde, denn die konnten gleich noch alte Berichte über Behandlungen und wann ich wegen den Rücken schon mal Krankenscheine hatte etc gleich mitsenden.

In der Zwischenzeit habe ich mir einige Gedanken gemacht, wo es denn beruflich hingehen soll.
Kaufmann hatte ich gleich keine Lust drauf.
Ein befreundeter Youtuber brauchte mich dann auf den Fachinformatiker für Systemintegration.
Also habe ich mich so gut ich konnte über den Fachinformatiker schlau gemacht.
Hier muss man wissen, dass es zwei Fachbereiche gibt. Einmal den Anwendungsentwickler und einmal den Systemintegrator.
Ich war zwischen beiden Bereichen hin und her gerissen.

Nach vielen Wochen wurde ich dann auch endlich mal von der Rentenkasse angeschrieben und zu einem Gespräch geladen.
Einer Umschulung, so sagte man mir, würde man generell zustimmen, es wäre halt nur die Frage, zu was umschulen.
Also habe ich erklärt, dass ich gerne Fachinformatiker werden möchte, aber mich nicht so wirklich für einen Bereich entscheiden kann.
Darauf hin wurde mir der Vorschlag gemacht, dass ich beim BfW in Dortmund doch eine zweiwöche Maßnahme zur beruflichen Orientierung machen sollte.
Dort würde geschaut, für welche Berufe ich sowohl kognitiv wie auch körperlich geeignet sei, und man würde die Berufe die infrage kommen gleich mal kennen lernen.

Die Maßnahme lief jetzt die letzten beiden Wochen.
In der ersten Woche mussten wir einiges an Test im Bezug auf unsere kognitiven Fähigkeiten machen und wurden arbeitsmedizinisch Untersucht.
Auch Gespräche mit einer Psychologin standen auf dem Programm.
Die zweite Woche war dann für Hospitationen in den gewählten Berufen.

Heute früh war denn das alles entscheidende Gespräch.
Ein Mitarbeiter der Rentenkasse Westfalen kam ins BfW, schaute sich die Testergebnisse und Gutachten an und wollte dann nach einem Gespräch mit mir, und den anderen Teilnehmern, entscheiden, welche Förderung man bekommen kann.

Mein Gespräch dauerte keine 10 Min, er schaute sich die Unterlagen an, fragte was ich genau machen möchte und sagte direkt ja.
Damit ist es amtlich, ab dem 15.Januar 2018 werde ich im BfW Dortmund meine Umschulung beginnen.

Ich bin froh, dass alles so gut und ohne irgendwelche Probleme geklappt hat, auch wenn es sich etwas gezogen hat, und ich eigentlich mal gehofft hatte, schon jetzt im Sommer mit der Umschulung beginnen zu können.
Wenn ich so höre, was andere für Probleme haben eine Umschulung zu bekommen….

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