Fenster zu dem Pinguin wird kalt!… sudo schließe Fenster10

Ja, was soll ich sagen, seit dem letzten Wochenende bin ich von Windows befreit.
Nachdem das System abgestürzt ist und ich keine Möglichkeit hatte wieder an das System zu kommen weil schon im Ansatz das booten durch einen BlueScreen verhindert wurde, hatte ich endgültig die Nase voll.
Ich hatte ja schon einige Zeit eine kleine zweite Festplatte im Rechner auf der Lubuntu installiert war.
Ein aktuelles 64bit Betriebssystem welches im Leerlauf eine CPU Auslastung von 0% verursacht und einen Speicherbedarf von unter 300MB hat.
Mein Rechner hatte mit Win10 ca. 5-8 % CPU Auslastung und gut 3GB Ram im Leerlauf gefressen.

Unter der Woche hatte ich jetzt einige „Versionen“ so genannte Distributionen.
Im Grunde haben alle unter der Haube das selbe Ubuntu, aber die Desktop Oberfläche unterscheidet sich schon sehr, genau wie die mitgelieferten … oder besser gesagt vorinstallierten Programme.
Ich habe mich für Lubuntu entschieden weil dieses einfach am wenigsten Ressourcen braucht, das liegt im Grunde daran, weil die Oberfläche recht simpel gehalten ist.

Auf dem ersten Blick wirkt Lubuntu nach der Installation sehr trist, fast wie ein WinXP. Keine großen Spielereien nicht so schön bunt etc… aber genau das brauche ich für mich auch nicht.
Ich habe mir nun meinen Desktop so angepasst wie ich ihn für mich brauche und gut finde.
Wenn ihr auf das Bild hier klickt könnt ihr meinen aktuellen Desktop genauer sehen.
Ich habe mit zwei Leisten eingerichtet, beide etwas transparent.
In der oberen kommt erst der „Startbutton“ mit dem man wie bei Windows das klassische Menü öffnet um an die Anwenden zu kommen.
Daneben ein paar Schnellstarter für die wichtigsten Programme, dann noch die Uhr, Lautstärke, Netzwerk und die beiden schwarzen Kästchen zeigen die CPU- und RAM Auslastung.
Unten in der Leiste sind dann die geöffneten Programme.
Mehr brauche und will ich da gar nicht haben. Ich bin auch kein Freund von massig Verknüpfungen auf dem Desktop.

Übrigens kann man sich auch mehrere Desktops einrichten, Standard sind erstmal vier, ich habe aber nur einen Aktiv, mehr brauche ich im Moment nicht.

Wenn man es etwas moderner mag kann man sich noch die anderen *buntus anschauen.
Man sollte aber auch schauen, wie man mit der Bedienung klar kommt. Erst hatte mir kurz Ubuntu GNOME gefallen. Der Desktop lässt sich hier mit Erweiterungen sehr gut anpassen und bietet hier sehr viele Einstellmöglichkeiten und Spielereien. Hatte mir da auch schon ein Desktop angepasst, der hatte dann aber irgendwann auch gut 1,1 GB an RAM im Leerlauf. Gut, das ist jetzt immer noch weniger als die Hälfte als Win10 brauchte und so knapp ist mein Arbeitsspeicher nun nicht, dass ich da so knausern müsste, aber mir ist schnell aufgefallen, dass das meiste wirklich nur Spielereien für mich waren die ich so nicht wirklich brauche.
Die Bedienung kam mir etwas wie ein Android für PC vor. Nicht dass man sich nicht schnell daran gewöhnen könnte, zudem wird GNOME wohl die neue Standardumgebung für Ubuntu, aber irgendwie war das nicht mein Fall.

Wer es sich noch mehr aufhübschen will sollte sich mal Kubuntu anschauen, damit den … ich glaube Desklets hießen die Teile… kann man sich einige Spielereien auf den Desktop zaubern wie zu Win Vista Zeiten, mit dem Unterschied, dass man heutzutage meist genug Power im Rechner hat um diese Spielereien zu verkraften.

Eine Übersicht kann man hier in der deutschen Ubuntu WiKi finden.
Übrigens ist das WiKi wirklich sehr gut, und die Community im Forum wirklich verdammt freundlich und hilfsbereit.
Denn klar hatte ich schon die eine oder andere Frage, und immer wurde schnell und kompetent geholfen. So hab ich das in noch keinem Windows oder PC Allgemein Forum erlebt.

Ich habe zwar hier und noch so meine Probleme, welche aber wie ich glaube recht normal sind in der Anfangszeit als Umsteiger, aber ich bin von Linux bzw Ubuntu absolut überzeugt.

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