Drei Wochen medicos.AufSchalke sind vorbei

So, meine ReHa im medicos.AufSchalke ist vorbei.
Drei Wochen tägliches Training, Übungen und Vorträge, bin ich zufrieden?

In Grunde genommen schon, denn man muss sich dabei immer vor Augen halten, dass man in drei Wochen keine Wunder bewirken kann.
Auf jeden Fall bin ich im Rücken etwas beweglicher als vorher und mehr Kraft ist auf jeden Fall auch da.

Jetzt möchte ich aber auch mal meine Eindrücke schildern.
Im großen und ganzen ist der Verein recht gut organisiert, vor allem wenn man bedenkt, dass dort am Tag über 400 Patienten ihre Anwendungen bekommen.
Leider hat man öfters mal Leerlauf von einer Stunde und mehr, dafür an anderen Tagen richtig Stress seine nächste Behandlung pünktlich zu erreichen.
Der Schlimmste Fall war bei mit, als ich einen Morgen um 8.00 Uhr ins Bewegungsbad musste und um 8.30 Uhr auf der Trainigsfläche sein sollte zum Krafttraining. Denn das Bewegungsbad ist im dritten Stock, die Umkleiden im Keller und die Kraftbude denn wieder im zweiten. Und wenn man erst um 8.25 Uhr mit dem Bewegungsbad fertig ist, dann ist die Zeit schon etwas knapp bemessen.
Was die Gruppenkurse angeht, so war es immer etwas Glücksspiel ob das effektives Training oder entspanntes Turnen war. Denn die einen Therapeuten haben einen richtig gefordert, die anderen haben nen Schonkurs gefahren, als wenn wir alle 90 Jahre und im Sterbebett wären.
Gut fand ich die Rückenschule dort. In vielen Kliniken bedeutet Rückenschule ein Kurs von 30 bis 60 Min wo man ein bissel über die Wirbelsäule erzählt bekommt, den Hinweis, dass man auch in Zukunft zuhause trainieren sollte und ein paar Tipps, welche Bewegungen und Belastungen man vermeiden sollte. Hier ging aber die Rückenschule eine Woche, wir hatten in einer festen Gruppe täglich um 14.00 Uhr eine Stunde. Hier wurde viel erklärt, gezeigt und Übungen gemacht. Gut, die Therapeutin fand ich jetzt recht unsympathisch, aber  den Kurs an sich hat sie gut gemacht.

Für die Nachsorge hab ich dann noch auf kosten der Rentenkasse 12 Einheiten Krankengymnastik an Geräten (also Mukkibude) verschrieben bekommen, dass mach ich jetzt noch die nächsten sechs Wochen. Mal sehen, ggf kann ich meinem Doc noch ein weiteres Rezept hierfür aus den Rippen leiern.

Dafür schaut es Arbeitstechnisch nicht so pralle aus.
Zum einen hat man Chef mich entlassen, zum anderen kann ich den Job aus gesundheitlichen Gründen eh nicht mehr machen.
Seitens des Chefarztes bin ich weiter Arbeitsunfähig und er hat in den Abschlussbericht an die Rentenkasse geschrieben, dass ich umschulen soll.
Daher kann ich jetzt versuchen, von der Rentenkasse ne Umschulung zu bekommen.
Kommende Woche habe ich hierfür nen Termin bei der Rehaberaterin der IKK.
Finde ich nen Klasse Service von denen, denn die Anträge der Rentenkasse sind verdammt umfangreich und sehr bürokratisch, und ich will mir diese Chance nicht versauen, wenn ich irgendwo nen Kreutz falsch gesetzt habe.

Ein Gedanke zu „Drei Wochen medicos.AufSchalke sind vorbei

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